Einiges gibt es natürlich aus der Wartezeit auf das Holz zu berichten.
Der Architekt uns gesagt ja bereits vor einiger Zeit gesagt, daß er für die Sanitär- und Heizungsausstattung nicht zuständig sei und uns an diverse Handwerker verwiesen. Also haben wir uns gegen Einwurf kleiner Münzen (ca. 200€ pro Gewerk) von verschiedenen Handwerkern nacheinander Ausschreibungen erstellen lassen. Das Ergebnis war weitestgehend immer gleich, nämlich recht lustlos und automatisiert aus dem Programm des Herstellers erstellt. Dabei hat kaum ein Handwerker davor zurückgeschreckt nur die edelsten Teile zu verbauen und damit den Preis in die Höhe getrieben. In der Regel haben die Ausschreibungen einen strukturellen Fehler. Die Leistungen werden nicht nach Bauphasen getrennt ausgeschrieben, sondern immer im Block. Beispielsweise wird ein Waschtisch komplett mit Becken, Amartur, Ablauf, Frischwasserzuleitung, Abasserleitung usw. ausgeschrieben, so daß man später keine Chance hat, die Obekte zu ändern, da die Einzelpreise nicht offengelegt werden. Sollte man mit dem Handwerker während der ersten Ausbauphasen nicht zufrieden sein, wird man übrigens den Vertrag auch nicht mehr beenden können, da ja alle Phasen verkettet sind.
Wir haben jetzt nach langer Überlegung die Ausschreibung selber geschrieben und die Gewerke nach Phasen aufgeteilt. Zuerst kommt die reine Verlegung der Zu- und Abwasserleitungen inkl. Verteilung und Unterputzamarturen; danach die Vorwandinstallation. Dann wird alles Verputzt und der der Heizkessel eingebaut. Dann erst kommen die Sanitärobjekte, die neben dem Kessel und ggf. der Fußbodenheizung den größten Teil der Kosten verursachen.
Wir hatten überlegt, ob wir die Sanitär- und Heizungsleitungen selber verlegen, aber nachdem wir den reinen Verlegepreis sehen konnten, war die Idee spontan beendet.
Interessanterweise lagen die Angebote nur ca. 10% auseinander.

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